Also weiter beim Thema Poker Psychologie. Letztens haben wir von den paarweisen Emotionen gesprochen und wissen nun, dass Emotionen im Doppel und gegensätzlich kommen. Die gegensätzliche Emotion der paarweise auftretenden Emotionen wird dann unterdrückt, wenn man eine dieser beiden Emotionen spürt. Natürlich sind dies beidseitige Prozesse.
Die Angst wird schließlich unterdrückt, wenn die Gefahr eines schlechten Blattes oder einer miesen Karte vorüber ist und man durchatmen und noch mal so richtig setzen kann. Da wären wir dann auch beim wichtigsten Punkt dieser Theorie angelangt: er besagt, dass die gegenteilige Emotion beim Fühlen als schwach empfunden wird, wenn die erste Emotion sich als sehr stark herausstellt.
Dies kann am Beispiel des Bungee Jumpings hervorragend erläutert werden. Schließlich macht man sich fast vor Furcht in die Hose, wenn man das erste Mal den Bungee Turm heraufkraxelt. Doch am Ende ist es einfach cool, wenn man’s mal gemacht hat.
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